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Software-Anpassungen

Im Rahmen der Projektlaufzeit wird eine Reihe von Software-Anpassungen für OJS durchgeführt. In Abstimmung mit PKP sollen dabei vier Hauptbereiche abgedeckt werden, die aufgrund der bisherigen Arbeit mit OJS-Journals als besonders relevant eingestuft wurden. Die Anpassungen werden der OJS-Community frei zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie Fragen zu einzelnen Software-Anpassungen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit den jeweiligen Projektpartnern auf.

Anpassung an OJS 3

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Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: offen

PKP hat sich als Hersteller der beiden Publikationsplattformen OJS und Open Monograph Press (OMP) in den letzten Jahren stark auf die Weiterentwicklung von OMP konzentriert. Dabei wurden grundlegende Änderungen und Modernisierungen insbesondere am zentralen User Interface vorgenommen, um das ergonomische Arbeitenzu verbessern und insgesamt die Flexibilität im täglichen Umgang zu erhöhen. Dies hat umfangreiche Programmänderungen für OJS 3.0 im Vergleich zu OJS 2.x zur Folge.

Aus diesem Grund soll eine systematische Analyse der wesentlichen Unterschiede in den beiden Codebasen durchgeführt werden, um Richtlinien für diejenigen Arbeiten zu definieren, die sich künftig mit der Kompatibilität von bestehenden Softwareerweiterungen von OJS 2.x auseinander setzen müssen.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: offen

Im Zuge eines früheren Projekts von CeDiS wurde zusätzlich zur standardmäßigen OJS-Suche die auf Apache Lucene basierende Suchtechnologie Solr implementiert. Damit wurde beispielsweise das Problem der Indizierung und Suche für die sog. logografischen Sprachen (z.B. Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) gelöst. Daneben bietet Solr eine Reihe von Funktionalitäten an, welche über die einfache OJS-Suche hinausgehen – etwa Autovervollständigung, Hervorhebung, Faceting, Alternative Schreibweisen oder Custom Ranking. Diese Features sollen auch in der kommenden OJS Version 3.0 zur Verfügung stehen, weshalb die auf Solr basierende Suche angepasst werden soll.

Neue Funktionalitäten

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Entwicklung: Universitätsbibliothek Heidelberg

Status: offen

Pflege und Ausgabe multilingualer Metadaten sind in OJS derzeit eingeschränkt. Mehrsprachige Metadaten sind in OJS an die Ausgabesprache der Katalog-Oberfläche gekoppelt, d.h. englische Daten werden beim Aufruf der Website mit der Sprachauswahl „en“ ausgegeben. Durch den Einsatz von OJS für zahlreiche internationale E-Journals besteht jedoch die Nachfrage nach einer Eingabemöglichkeit und Anzeige von Metadaten in Sprachen, die nicht der Oberflächensprache entsprechen.

Entwicklung: Universitätsbibliothek Heidelberg

Status: offen

Das Arbeitspaket dient der Verbesserung der Qualität der personenbezogenen Informationen sowie der Nachnutzungsmöglichkeit in Verbundkatalogen und Portalen über normierte Schnittstellen. Mit ORCID wird eine persistente Identifizierung wissenschaftlicher Autor/innen ermöglicht. OJS soll um eine automatisierte Verknüpfung von Artikeln und den ORCID-Profilen der Autoren ergänzt werden. 

Um die Arbeit von Bibliotheken mit in OJS generierten Metadaten zu erleichtern, soll darüber hinaus eine Erfassungsmöglichkeit von GND-IDs (Gemeinsame Normdatei) ergänzt werden.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: in Begutachtung durch PKP

Geplant ist die Implementierung einer Artikelversionierung und einer Versionsverwaltung innerhalb von OJS. Es soll möglich gemacht werden, dass aktualisierte Fassungen als neuere Versionen eines bereits veröffentlichten Artikels behandelt werden können. Auf diese Weise werden zugleich neue Möglichkeiten iterativer Publikationsprozesse eröffnet.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: abgeschlossen ohne Softwareentwicklung

Dieses Arbeitspaket wurde modifiziert, da das zu behebende Problem auch ohne zusätzliche Entwicklungen gelöst werden kann. Um die Auslieferung für verschiedene Ausgabegeräte zu steuern, kann eine CSS-Datei erstellt werden, welche durch media queries definierte entsprechende Abschnitte enthält.

Ursprüngliches Ziel: Innerhalb von OJS kann nur eine angepasste eigene CSS-Datei hochgeladen werden. Mehrere CSS-Dateien können nicht benutzt werden – dies benötigt man aber zum Beispiel, um die Auslieferung für verschiedene Ausgabegeräte zu steuern. Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, mehrere CSS-Dateien hochzuladen und diese auch verschiedenen Medien- bzw. Endgerätetypen zuzuordnen.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Diese Software-Anpassung wurde erfolgreich umgesetzt und ist ab OJS-Version 2.4.6 standardmäßig verfügbar.

Es existiert ein häufig benutztes Custom-Block-Plug-In („Verwaltung eigener Blöcke“), mit dem ein eigener HTML-Code in die Sidebar einer Zeitschriftenseite integriert werden kann, um zusätzliche Informationen anzuzeigen. Der Block kann bislang nicht mehrsprachig verwendet werden, d.h. die dort eingegebenen Daten werden nur allgemein, nicht pro benutzter Sprache gespeichert. Das Arbeitspaket zielt darauf, das Custom-Block-Plug-In auch mehrsprachig verwendbar zu machen.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: abgeschlossen ohne Softwareentwicklung (zur Handreichung).

Die Anforderungen dieses Arbeitspaketes wurden bereits durch von PKP entwickelte Funktionen gelöst.

Die Zuweisung von Copyright-Lizenzen an Artikel (und an andere Elemente) soll flexibler und einfacher gestaltet werden. Es wird die Möglichkeit geschaffen, verschiedene Lizenzen zu definieren und zu verwalten. Lizenzinformationen sollen nicht nur zeitschriftenweit, sondern auf den Ebenen von Ausgabe, Rubrik und Artikel festgelegt werden können. Die Lizenzinformationen sollen aktualisiert werden können, ohne dass bereits veröffentlichte Texte ihre jeweiligen Lizenzinformationen verlieren. Eine Lizenz soll durch eine andere ersetzt werden können, wobei eine Historie pro Artikel/Objekt existieren muss, um die Korrektheit der Publikationsverwendung verfolgen zu können.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Aufbauend auf Vorarbeiten der TU Graz wurde eine Schnittstelle zum Print-on-Demand-Dienstleister epubli entwickelt, die Ihnen auf GitHub zur Verfügung steht.

Um Print-on-Demand (PoD) für OJS-Benutzer/innen zu ermöglichen, soll OJS mit einem PoD-Anbieter integriert werden. Dabei soll auch die Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung der Beiträge zu einem Band geprüft und ggf. implementiert werden.

Erleichterung der Benutzbarkeit von OJS

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Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: offen

In OJS gibt es keine standardisierte Möglichkeit, ein leicht auffindbares Impressum zu hinterlegen. Viele Zeitschriften arbeiten deswegen mit einem Impressums-ähnlichen Format, das aber nicht leicht aufzufinden ist und in einigen Fällen nicht dem geltenden deutschen Presserecht entspricht. Um die notwendige Erstellung eines Impressums für Zeitschriftenherausgeber zu erleichtern, sollen hier Hilfsmittel erarbeitet und bereitgestellt werden.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: offen

In OJS sind fast 100 vorgefertigte E-Mails hinterlegt, die in der Kommunikation zwischen den Redaktionsmitgliedern und mit Gutachter/innen und Autor/innen zum Einsatz kommen. Alle diese E-Mail-Vorlagen können individuell angepasst werden. Um dies zu erleichtern, wurde in der ersten Projektphase bereits eine vereinfachte Export-Import-Funktion erstellt.

Die Arbeit mit E-Mail-Vorlagen in OJS soll durch eine Sortierfunktion der Vorlagen nach Versender, Empfänger oder Workflow-Abschnitt komfortabler werden.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Es wurde eine technische Lösung zum Upload zusätzlicher Dateien entwickelt, die Veröffentlichung ist in Vorbereitung.

Zeitschriftenredaktionen möchten gelegentlich weitere allgemeine Dateien zum Download bereitstellen, die nicht standardmäßig in OJS vorgesehen sind, etwa Informationsmaterial über die Zeitschrift, Vorlagen in verschiedenen Dateiformaten etc. Im Moment müssen sie dazu auf externen Speicherplatz ausweichen. Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, diese Dateien innerhalb von OJS hochzuladen und zum öffentlichen Download anzubieten.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Es wurde eine technische Lösung zur Vereinfachung der Autoren-Registrierung entwickelt: Wenn ein/e Benutzer/in direkt von der Seite Informationen für Autor/innen oder Über uns / Beitragseinreichung zur Registrierungsseite gelangt, wird die Option Registrierung als Autor automatisch aktiviert. Diese Lösung steht Ihnen auf GitHub zur Verfügung.

Wenn sich Benutzer/innen neu bei einer Zeitschrift registrieren, müssen sie derzeit eine versteckte und unauffällige Checkbox aktivieren, um sich nicht nur als Leser/in, sondern auch als Autor/in zu registrieren. Wenn Benutzer/innen die Box übersehen, kann kein Beitrag eingereicht werden. Dies führt zu individuellen Nachfragen bei den Zeitschriftenbetreibern. Die entsprechende Option soll prominenter gestaltet oder aber ein anderer Weg gefunden werden, die standardmäßige Registrierung als Autor/in zu ermöglichen.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Diese Software-Anpassung wurde erfolgreich umgesetzt und ist ab OJS-Version 2.4.7 standardmäßig verfügbar.

Die E-Mail-Vorlagen, die eine Zeitschrift benutzt, können nur innerhalb des Systems bearbeitet werden. Es fehlt eine Möglichkeit, diese Vorlagen gebündelt zu exportieren, um sie dann en bloc zu bearbeiten und sie dann wieder gebündelt einzuspielen. Diese Möglichkeit soll geschaffen werden.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Diese Software-Anpassung wurde erfolgreich umgesetzt und ist ab OJS-Version 2.4.6 standardmäßig verfügbar.

Bisher unterstützt OJS die Endformate HTML und PDF. Immer häufiger wird aber auch EPUB verwendet und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Deshalb soll OJS so erweitert werden, dass das EPUB-Format automatisch erkannt und analog zu HTML und PDF als fest eingebautes Format unterstützt wird.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Dieses Arbeitspaket konnte ohne eigene Softwareentwicklung gelöst werden. Ein vorhandenes Plugin Shibboleth Plugin wurde auf seine Tauglichkeit zur Lösung der hier formulierten Ziele getestet. Die Veröffentlichung einer Handreichung für die Einrichtung und Verwendung des Plugins ist in Vorbereitung. 

Die Integration eines institutionellen Identity Managements mit Single Sign-on (SSO) in OJS wird umgesetzt. Dabei sollen 1.) unterschiedliche Identity Provider (IdP) berücksichtigt werden (da die Zeitschriftenbenutzer/innen häufig aus unterschiedlichen Einrichtungen kommen) und 2.) die Authentifizierung über einen IdP parallel zur lokalen Authentifizierung (und nicht an deren Stelle) möglich sein. Zusätzlich zu dem lokalen Login soll Benutzer/-innen die Möglichkeit angeboten werden, sich über Shibboleth bei ihren Einrichtungen zu authentifizieren.

Metadaten-Austausch

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Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: offen

Die Open Archives Initiative (OAI) entwickelte das Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH), ein anwendungsunabhängiges Interoperabilitäts-Framework, das das Sammeln (Harvesting) und Weiterverarbeiten von Metadaten erleichtert. Im Rahmen des Projekts DRIVER (Digital Repository Infrastructure Vision for European Research) wurden Leitfäden für die Verwendung von Standards entwickelt, um die Interoperabilität von Data- und Service-Providern zu erleichtern. OpenAIRE ist (unter anderem) ein Service-Provider für wissenschaftliche Publikationen, die als Forschungsergebnisse und im Rahmen von EU-Projekte und -Initiativen entstanden sind.

Die Richtlinien von OpenAIRE und DRIVER wurden mittlerweile fusioniert. Entsprechend soll die in einem vorherigen Projekt entwickelte Schnittstelle in OJS angepasst werden.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status:  Diese Software-Anpassung wurde erfolgreich umgesetzt und ist als Plugin (GitHub) verfügbar.

Es wurde eine technische Lösung zur Bereitstellung von Metadaten entwickelt: Mit Hilfe eines Plugins können die bibliografischen Metadaten von Artikeln einer Zeitschrift oder einer einzelnen Ausgabe in verschiedene Formate exportiert werden (BibTeX, MARC XML, RDF und RIS). Im Gegensatz zum bereits bestehenden Zitations-Plugin werden nun nicht nur die Metadaten eines einzelnen Artikels angezeigt, sondern diejenigen aller Artikel einer Zeitschrift bzw. Ausgabe zum Download angeboten. Diese Lösung steht Ihnen auf GitHub zur Verfügung.

Entwicklung: CeDiS, Freie Universität Berlin

Status: Diese Software-Anpassung wurde erfolgreich umgesetzt und ist ab OJS-Version 2.4.6 standardmäßig verfügbar.

Die Meldung an das Directory of Open Acccess Journals soll anstatt für die gesamte Zeitschrift für einzelne Ausgaben und Artikel implementiert werden. Dabei wird es verschiedene Optionen geben.

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